Die stillen Eroberer

Neophyten und invasive Pflanzen zwischen Nutzen, Gefahr und Gartenpraxis

Viele Pflanzen, die wir ganz selbstverständlich anbauen – von Zierpflanzen bis hin zu Gemüse – sind ursprünglich gar nicht von hier. Es sind Neophyten.

Der japanische Knöterich ist eine stark invasive Art und sollte nur über den Restmüll entsorgt werden.

Manche bereichern unsere Gärten und unsere Küche, andere können sich so stark ausbreiten, dass sie zum Problem für Natur und Artenvielfalt werden. Sie werden invasiv. Woran erkennt man solche Pflanzen eigentlich? Und was sollte man tun, wenn sie plötzlich im eigenen Garten auftauchen?

Bei beiden Arten hat Dagmar Hauke einen besonderen Drang zur Ausbreitung festgestellt.

Darüber wird inzwischen heftig diskutiert: Naturschützer fordern, bestimmte Arten konsequent zu bekämpfen oder gar zu verbieten. Andere sagen, Natur sei ständig im Wandel und neue Pflanzen gehörten eben dazu. Wie können wir als Gärtnerinnen oder Gärtner damit umgehen?

Dagmar Hauke, Gärtnermeisterin in der Alexianer Klostergärtnerei mit Schachbrettblume, Neophyt und durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

Dagmar Hauke, Gärtnermeisterin in der Alexianer Klostergärtnerei in Köln hat eine klare Meinung zum Umfang mit stark invasiven Pflanzen, wie z.B. dem japanischen Knöterich.  Aber der Klimawandel verändert den Ausbreitungsdrang von Pflanzen. Das sollten Profi- und HobbygärtnerInnen gemeinsam im Auge behalten.

Die Erdmandel ist lecker, hat aber das Zeug zur invasiven Art.

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