Spätestens Anfang Oktober wirken die allermeisten Kleingärten wie ausgestorben. Die Beete sind säuberlich umgegraben, die Stauden abgeschnitten, die Gartenmöbel eingemottet.
Wer Tulpen zu Weihnachten oder Rosen im Februar kauft, kann sicher sein, dass es sich dabei um ökologische Sündenfälle handelt. Sie sind weder saisonal noch regional erzeugt worden
Da kennt sich aber jemand aus im Kleingartenmilieu: Ein Vorstandsmitglied, das sich für unentbehrlich hält und nach Gutdünken mal hilft, mal schikaniert, die Saufgelage im Vereinsheim, die unstillbare Neugier der Pächternachbarn - das ist der Hintergrund für den jetzt schon zweiten Schrebergartenkrimi der Autorin.
Thuja, Eibe, Maiglöckchen und Kartoffeln haben eines gemeinsam: sie sind hochgiftig. Schon der Verzehr von mehreren Kartoffelbeeren kann für Kinder tödlich sein.
Gartenkenner streiten gern über die Frage, welche Gartenkultur die schönere ist - die berühmte englische oder die eher im Schatten stehende französische Gestaltung der Natur.
Feigen sind ein Wunderwerk der Natur. Ihre Blüte ist im Inneren der Frucht verborgen. Wer das nicht weiß, wundert sich, dass der Baum Früchte trägt, ohne je geblüht zu haben.
Gleich vorweg: ein Kiesgarten ist keinesfalls zu verwechseln mit den vielgeschmähten Schottergärten. Hier wachsen Trockenkünstler, die ohne künstliche Bewässerung auskommen.
Das wohl berühmteste Gartenhaus steht in Weimar am Ufer der Ilm. Es war ein Geschenk des sächsischen Herzogs an Johann Wolfgang von Goethe, der es mehrfach in Vers und Prosa bedichtete.
Gartenreisen boomen. Statt Abenteuer in der Ferne zu suchen, ist zunehmend "slow tourism" angesagt. Besuche in Gärten und Parks stehen in Umfragen zu den Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub inzwischen deutlich vor dem Wandern.